GSB 7.1 Standardlösung

Ferda Ataman: "Hohe Hürden bei Verbot religiöser Symbole am Arbeitsplatz."

Ausgabejahr 2022
Datum 13.10.2022

Zur heutigen Entscheidung des EuGH zu religiösen Symbolen am Arbeitsplatz erklärt Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung:

"Das Urteil bekräftigt noch einmal: Pauschale Verbote einzelner religiöser Symbole am Arbeitsplatz sind und bleiben verboten. Unternehmen, die dennoch religiöse Symbole wie Kreuze, Kippa oder Kopfuch verbannen wollen, müssen hohe Hürden beachten und letztlich alles religiöse verbannen - vom Kreuz über das Kopftuch bls zur Weihnachtsfeier. Religiöse Vielfalt am Arbeitsplatz ist gelebte Realität in unserem Land. Ich bin froh, dass viele Unternehmen in Deutschland das genauso sehen - und in Vielfalt kein Problem sehen, sondern eine Bereicherung."