Diskriminierungserfahrungen in Deutschland

2017

Ergebnisse einer Repräsentativ- und einer Betroffenenbefragung

- Steckbrief zum Forschungsprojekt -

Am häufigsten wird von Benachteiligungen im Arbeitsleben, in der Öffentlichkeit bzw. Freizeit sowie in Geschäften bzw. im Dienstleistungsbereich berichtet. Aber auch andere Lebensbereiche, mit denen viele Befragte in ihrem Alltag wohl weit seltener in Kontakt kommen, werden vergleichsweise häufig als Orte von Diskriminierungserfahrungen genannt (z.B. Ämter und Behörden, Bildungsbereich, Wohnungsmarkt).

Auf Basis der Ergebnisse der Betroffenenbefragung werden Diskriminierungserfahrungen in sieben ausgewählten Lebensbereichen detailliert beschrieben und anhand von Fallbildern illustriert.
Für den Bereich des Arbeitslebens werden z.B. als diskriminierend empfundene nicht erfolgte Einstellungen, materielle Benachteiligungen im Rahmen bestehender Beschäftigungsverhältnisse und Mobbingerfahrungen am Arbeitsplatz näher beleuchtet.

Weitere Analysen und Fallbilder sind zudem für die Lebensbereiche Geschäfte und Dienstleistungen, Wohnungsmarkt, Bildung, Öffentlichkeit und Freizeit, Gesundheit und Pflege sowie Ämter, Behörden und Politik enthalten. Dabei wird jeweils auch erläutert, aufgrund welcher Diskriminierungsmerkmale in welchen Lebensbereichen überdurchschnittlich häufig Diskriminierung erlebt wird und welche Diskriminierungsformen eine herausgehobene Rolle spielen.